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Das Projektseminar Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus wurde erstmalig im Wintersemester 2018/19 durchgeführt und soll im Wintersemester 2020/21 wieder angeboten werden. Es richtet sich an Studierende aller Fächer und Fakultäten und eröffnet einen Raum für die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Alltagsrassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, mit Antisemitismus und Antiziganismus. Es vermittelt Techniken rassismuskritischen Denkens und zur Reflexion weißer Privilegien.

In intensiven Workshops erhalten die Teilnehmenden Expert*innen-Inputs, reflektieren eigene Privilegien und ggf. Diskriminierungserfahrungen. In einer Slam-Poetry-Werkstatt bearbeiten sie die Themen künstlerisch-kreativ, verfassen eigene Texte und bereiten sich auf die Performance zum Semesterende vor.

Am 18. Januar 2019 trug ein Teil der Studierenden des Pilotprojekts die Werke öffentlich in der St-Pauli Kirche vor. Darüber hinaus sind alle Texte auf dem Blog veröffentlicht und können Sie die meisten auch als Podcast anhören. Die Publikation als E-Book ist noch in Arbeit.

Das künstlerisch-kreative und performative Format Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus ist Teil des Projekts Engagementförderung durch universitäre Lehre, das 2015/16 durch das Studiendekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften initiiert wurde. In dessen Rahmen werden verschiedene partizipative Studienangebote mit Service Learning-Schwerpunkt entwickelt, die sämtlich curricular im Studium Generale verankert sind: Das Programm Refugees welcome – aber wie? (seit 2015/16) motiviert Studierende zum Freiwilligenengagement für Menschen mit Fluchterfahrung und Hamburg für alle – aber wie? (seit 2017) fördert das Engagement für wohnungs- und obdachlose Menschen. Das Projektseminar Ziviles Engagement und Studium verbinden wird im Sommersemester 2020 erstmalig angeboten und ist als Open-Topic-Veranstaltung konzipiert. Die Studierenden wählen selbst das Feld für ihren Einsatz.