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Das Projektseminar Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus wurde im Wintersemester 2018/19 durchgeführt. Es richtete sich an Studierende aller Fächer und Fakultäten und eröffnete einen Raum für die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Alltagsrassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, mit Antisemitismus und Antiziganismus. Es vermittelte Techniken rassismuskritischen Denkens und zur Reflexion weißer Privilegien.

In intensiven Workshops erhielten die Teilnehmenden Expert*innen-Inputs, reflektierten eigene Privilegien und ggf. Diskriminierungserfahrungen. In einer Slam-Poetry-Werkstatt bearbeiteten sie die Themen künstlerisch-kreativ, verfassten eigene Texte und bereiteten sich auf die Performance zum Semesterende vor.

Am 18. Januar 2019 trug ein Teil der Studierenden des Pilotprojekts die Werke öffentlich in der St-Pauli Kirche vor. Darüber hinaus wurden alle Texte auf dem Blog veröffentlicht und können Sie die meisten auch als Podcast anhören.

Das künstlerisch-kreative und performative Format Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus war Teil des Projekts Engagementförderung durch universitäre Lehre, das 2015/16 durch das Studiendekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften initiiert wurde. In dessen Rahmen wurden unter der Leitung von Cornelia Springer verschiedene partizipative Studienangebote mit Service Learning-Schwerpunkt entwickelt, die sämtlich curricular im Studium Generale verankert waren:

Das Programm Refugees welcome – aber wie? (2015-17) motivierte Studierende zum Freiwilligenengagement für Menschen mit Fluchterfahrung und Hamburg für alle – aber wie? (2017-2019) förderte das Engagement für wohnungs- und obdachlose Menschen. Das Projektseminar Ziviles Engagement und Studium verbinden wurde im Sommersemester 2020 und im Wintersemeter 2020/21 angeboten und war als Open-Topic-Veranstaltung konzipiert. Die Studierenden wählten selbst das Feld für ihren Einsatz.