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Das Projekt „Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ wurde erstmalig im Wintersemester 2018/19 durchgeführt und soll im Sommersemester 2020 wieder angeboten werden. Es richtet sich an Studierende aller Fächer und Fakultäten und eröffnet einen Raum für die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, verschiedenen Formen des Alltagsrassismus, mit Antisemitismus und Antiziganismus. Es vermittelt Techniken rassismuskritischen Denkens und zur Reflexion weißer Privilegien.

In intensiven Workshops erhalten die Teilnehmenden Expert*innen-Inputs, reflektieren eigene Privilegien und ggf. Diskriminierungserfahrungen. In einer Slam-Poetry-Werkstatt bearbeiten sie die Themen künstlerisch-kreativ, verfassen eigene Texte und bereiten sich auf die Performance zum Semesterende vor.

Am 18. Januar 2019, 19 Uhr trugen die Studierenden des Pilotprojekts gelungene Werke öffentlich in der St-Pauli Kirche vor. Eine Video-Dokumentation der Veranstaltung folgt. Darüber hinaus werden alle Werke in einem E-Book und als Podcast veröffentlicht.

„Poetry Slam gegen Rassismus und Rechtsextremismus. ‘Engagement’ und ‘Performanz’ in den Geistes- und Sozialwissenschaften“ ist Teil des Programms „Engagementförderung durch universitäre Lehre“, das 2015/16 durch das Dekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften initiiert wurde. In dessen Rahmen werden verschiedene partizipative Lehrveranstaltungen im Studium Generale angeboten: Refugees welcome – aber wie? motiviert Studierende zum Freiwilligenengagement für Menschen mit Fluchterfahrung, Hamburg für alle – aber wie? fördert das Engagement für wohnungs- und obdachlose Menschen.