Antisemitismus – gestern und heute

Termin: 12. Januar 2019, 10-16 Uhr s.t.
Raum: Ledigenheim, Rehhoffstraße 1-3

Referentin: Dr. Stephanie Kowitz-Harms | Historikerin | Hamburg

Informationen zum Workshop: Feindschaft gegen Juden ist kein neues Phänomen, es gibt sie schon seit der Antike. Wie hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte verändert, was unterscheidet den traditionellen Judenhass vom modernen Antisemitismus und welche Formen gibt es heute? Wo liegt die Grenze zwischen Kritik an der Politik Israels und der Verbreitung von Vorurteilen?

In dem Workshop wollen wir uns zum einen einen Überblick über die Geschichte des Antisemitismus verschaffen und dabei insbesondere die jüdische Gemeinde in Hamburg in den Blick nehmen. Zum anderen geht es um die Sensibilisierung gegenüber aktuellen Formen des Antisemitismus.

Dr. Stephanie Kowitz-Harms hat über den Umgang Polens mit der Erinnerung an die Shoah promoviert und mehrere Jahre das Schülerprojekt “Geschichtomat” am Institut für die Geschichte der deutschen Juden geleitet sowie Führungen und Workshops zur jüdischen Geschichte in Hamburg angeboten. Inzwischen arbeitet sie bei der Körber-Stiftung im Bereich Bildung.

Der Workshop wird in Kooperation mit dem Hamburger Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus (BNW) (gefördert durch das Programm “Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)) durchgeführt.

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