Was weiß denn ich?! Critical Whiteness-Workshop

Termin: 10. November 2018, 11-17 Uhr s.t.
Raum: Uni Hamburg, ESA

Trainerin: Kim Annakathrin Ronacher | Trainerin, Coach und Supervisorin | Bremen

Zielgruppe: Der Workshop ist nur für weiße Menschen geöffnet. Für nicht-weiße Menschen gibt es ein paralleles Angebot: Our Whiteness Within. Einführung in die Critical Whiteness für (B)PoCs.

Informationen zum Workshop: Rassismus betrifft alle Menschen einer Gesellschaft – aber auf sehr unterschiedliche Weise. Für weiße Menschen erscheint Weißsein meist „normal“ und wird nicht als relevant oder prägend wahrgenommen. Gleichzeitig haben weiße Menschen durch Rassismus zahlreiche Privilegien und reproduzieren Rassismen –  auch ohne dies zu wollen.

Critical Whiteness bedeutet, in der Beschäftigung mit Rassismus (das eigene) Weißsein mit in den Blick zu nehmen. In diesem Einstiegsworkshop wird es um Fragen gehen wie: Was bedeutet Weißsein und welche Privilegien sind damit verknüpft? Was ist eigentlich mit Critical Whiteness gemeint? Wie können eine rassismuskritische weiße Haltung und Praxis aussehen?

Dieser Workshop richtet sich an weiße mehrheitsdeutsche Menschen, also Personen, die in Deutschland keine Rassismuserfahrungen machen. Für die Teilnahme ist kein Vorwissen nötig, wichtig sind ein Interesse an der Auseinandersetzung und die Offenheit zur Selbstreflexion.

Kim Annakathrin Ronacher, Kulturwissenschaftlerin. Lebt in Bremen und arbeitet bundesweit als Referentin und Trainerin mit den Schwerpunkten Rassismuskritik / Critical Whiteness, Diversity und Antidiskriminierung. Sie ist angehende Supervisorin (dgsv). Gemeinsam mit Kolleg*innen begleitet und berät sie außerdem Teams und Projekte in rassismuskritischen und diversitätsbewussten Veränderungsprozessen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Engagement Global mit Mitteln des BMZ.

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