Ebook erstellen…

Liebe Spoken Word-Poet*innen!

Inzwischen stehen fast alle Texte als Lese- und Hörversion auf dem Blog veröffentlicht. Danke für die dynamische Zusammenarbeit!

Der letzte noch offene Schritt ist die Erstellung unseres Ebooks. Ich wäre sehr glücklich, wenn einige von euch Lust hätten mich dabei zu unterstützen und schlage daher ein kleines Wiedersehen zum Austausch und Planen vor. Bitte doodelt mit, wenn ihr dabei sein wollt und könnt: https://doodle.com/poll/dyv37nazihcy9nr8. Wenn ihr keine Zeit, aber gute Ideen habt, schreibt gerne eine Mail.

Im Moment sind schon einige Gedanken im Raum:

Wir können schlicht ein PDF erstellen und dieses mit einem Programm, einem Ebook-Editor (z.B. Sigil https://www.computerbild.de/download/Sigil-5536742.html) zur Epub umformatieren. Damit ist es auf allen Endgeräten lesbar, kann kopiert und verschickt werden… sieht aber unter Umständen nicht so oberschick aus.

Eva hat den MBook-Verlag empfohlen, der bietet ein on demand-Verfahren an (es gibt auch andere Verlage, die das tun), sodass man einzelne Exemplare drucken lassen und kaufen kann (Beispiel eines Buchs, das Evas Freundin publiziert hat: https://www.amazon.de/L%C3%B6wenschwester-Catrina-Balis/dp/9463186859). Dann hätten wir eine Papierfassung (mir persönlich wäre lieb, wenn wir uns in dem Fall nicht an Amazon binden würden, sondern nochmal nach einer Alternative suchen ;-)). Ich habe mich allerdings noch nicht im Einzelnen schlau gemacht, was die Produktion (Setzen, Druckvorlage erstellen, Cover usw.) kostet.

Einen sehr freundlichen Kontakt hatte ich aber gestern mit dem Chef vom LEKTORA-Verlag (https://www.lektora.de/). Schaut euch die Seite und die Bücher mal an. LEKTORA verlegt seit Langem Poetry Slam-Texte, in Papier- und elektronischer Form. Herr Strack hat von Papier abgeraten, weil die absehbaren Verkaufszahlen die Investition der Produktionskosten nicht rechtfertigen würden.
Allerdings bietet er uns an, uns ein Ebook zu erstellen, bei dem wir nur die blanken Kosten, die dem Verlag selbst entstehen, bezahlen müssten (der Verlag möchte nicht draufzahlen, verzichtet aber darauf selbst Profit zu machen). Tipp von Herrn Strack zum Verkaufspreis des Buchs: kleiner Preis (2,99 Euro oder 3,99 Euro) und dafür lieber mehr Käufer/innen. Das klingt in meinen Ohren gut.
Den Text lektorieren zu lassen, ist nicht mehr nötig, das haben wir en passant erledigt. Aber professionell in Indesign setzen lassen würde ich das Ganze gerne, die Produktion selbst kostet etwas, und ein ordentliches Cover brauchen wir. Das wären um die 550,- Euro für das ganze Paket, und dann könnte man das fertige Buch online kaufen und herunterladen. Wenn wir das Cover selbst von einem/einer Grafiker/in erstellen lassen, sparen wir nochmal 150 oder 200 Euro. Vielleicht kennt ihr jemanden, der/die das kann und sich über eine kleine Danksagung im Buch freuen würde?
Ich hab leider kein Budget mehr für das Buch übrig und würde dafür plädieren, dass wir zusammenlegen, wenn wir uns für diese Version entscheiden.

Was meint ihr? Lasst uns das gerne in der Gruppe besprechen und entscheiden (–> Doodle-Umfrage) oder äußert euch schriftlich dazu, wenn ihr bei einem Treffen nicht dabei sein könnt J

Herzlich

Cornelia