SLAMMEN GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND RASSISMUS

custom header picture

Was ist Antiziganismus?

26. Februar 2019 Cornelia Springer Keine Kommentare

Termin: 22. Juni 2019, 11-17 Uhr
Raum: Universität Hamburg, Raum wird nach Anmeldung per Email bekannt gegeben

Teilnahme nur nach erfolgreicher Anmeldung per Email: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Informationen zum Workshop: Antiziganismus ist bis heute Teil des europäischen kulturellen Gedächtnisses und wird unhinterfragt von Generation zu Generation weitergegeben. Regelmäßig kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf Menschen, die der Minderheit der Rom*nja und Sinti*ze angehören. Individuelle und institutionelle Diskriminierung gehören für die Menschen zum Alltag.

In dem Workshop werden zunächst die in der Mehrheitsgesellschaft präsenten antiziganistischen Vorurteile erarbeitet. In einem anschließenden Input gibt Marko Knudsen grundlegende Informationen zur Ethnie der Roma und Sinti und deren Historie sowie einen Einblick in die Geschichte des Antiziganismus. Die zweite Hälfte des Workshops ist dem Thema „Antiziganismus in den Medien“ und dessen gesellschaftlicher Akzeptanz gewidmet. Dazu werden sich die Teilnehmenden näher mit dem Spielfilm „Borat“ (2006) und einer Kampagne des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung e.V. auseinandersetzen.

Marko Knudsen ist Vorsitzender des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung e.V. (EZAF) in Hamburg. In dieser Funktion hat er viele Forschungsarbeiten zum Thema Antiziganismus begleitet, ist als Berater für Roma und Sinti-Politiker sowie für das European Roma and Travellers Forum (ERTF) und die rumänische Partida Romilor tätig. Zuletzt wurde er von der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) als Berichterstatter konsultiert und hat die rumänische Regierung zu Antiziganismus im Rahmen der EU Präsidentschaft beraten. Marko Knudsen engagiert sich im Integrationsbeirat der Freien und Hansestadt Hamburg und unterstützt seit 2003 als „Roma und Sinti-Beauftragter“ die Hamburger Schulbehörde bei der Inklusion von Roma und Sinti.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.